Workshops

Die Workshops sind kostenlos und werden nach Möglichkeit entsprechend der individuellen Wünsche und Bedürfnisse unserer Klient_innen und der jeweils teilnehmenden Zielgruppe angepasst und durchgeführt. Daher bieten wir einige unserer Angebote/Workshops während der Covid-19 Krise auch in einem Online-Format an. Bei Interesse an unseren Angeboten freuen wir uns über Ihren Anruf oder Ihre Mail.

Für Multiplikator_innen

Was ist Rechtsextremismus? – Hintergründe und pädagogische Handlungsstrategien zum Umgang mit Radikalisierungstendenzen und rechtsextremen Vorurteilen

Der interaktive Workshop vermittelt eine Einführung in die Ideologieelemente des Rechtsextremismus mit Schwerpunkt auf die Strukturen und politische Strategien der rechtsextremen Szene in Dortmund. Die Teilnehmer_innen lernen Ursachen und Anzeichen einer möglichen Radikalisierung, Attraktivitätsmomente des Rechtsextremismus für Jugendliche sowie pädagogische Handlungsstrategien für den Umgang mit gefährdeten Jugendlichen kennen. Ziel des Workshops ist die Befähigung der Teilnehmer_innen, frühzeitig Radikalisierungsprozesse in ihrem pädagogischen Wirkungsfeld erkennen und professionell hierauf reagieren zu können.

Was ist die Neue Rechte? – Ideologie, Strategie und Strukturen

In dem Workshop sollen grundlegende Kenntnisse über das Phänomen der Neuen Rechte und ihrer Konzepte wie Ethnopluralismus und Metapolitik vermittelt werden. Hierbei wird anhand von Videos, Fotos und Übungen anschaulich über die historischen Hintergründe, die Organisationsstruktur sowie die zentralen Narrative dieser Erscheinungsform des zeitgenössischen Rechtsextremismus informiert. Die Teilnehmenden dieses interaktiven Workshops werden somit in die Lage versetzt, eine aktuelle Gestalt des Rechtsextremismus einzuordnen, ihre Propaganda zu dechiffrieren und die Gefahr für Jugendliche einzuschätzen.

Die rechtsextreme Szene in Dortmund – der Raumkampf der Partei „die Rechte“

Die Dortmunder Neonazi-Szene gilt als Hochburg des Rechtsextremismus in Westdeutschland. In dieser als Vortrag oder als Workshop konzipierten Veranstaltung werden die (außer-)parlamentarischen Strukturen der hiesigen Kameradschaftsszene sowie ihre Aktivitäten, Strategien und Ideologie-Schwerpunkte dargestellt. Ausführlich wird hierbei auch auf ihr Konzept des Raumkampfes eingegangen, mit dessen Hilfe sie in bestimmten Sozialräumen durch den Einsatz von Gewalt und Einschüchterungen eine rechtsextreme Hegemonie schaffen wollen.

Rechtsextreme Propaganda – die extreme Rechte in den sozialen Medien

Die rechtsextreme Szene hat in den letzten Jahren zunehmend ihre Angebote in den sozialen Medien professionalisiert. Die Propaganda knüpft dabei an den ästhetischen Seh- und Hörgewohnheiten von Jugendlichen an und behandelt diejenigen Themen, die für diese interessant sind. In dem Workshop für Multiplikator_innen und pädagogische Fachkräfte sollen anhand von Beispielen rechtsextremer Propaganda auf Youtube, Instagram oder Facebook die Gefahren für Jugendliche erläutert und Handlungsstrategien für einen professionellen pädagogischen Umgang vermittelt werden. Weiterhin werden juristische Aspekte und Gegenstrategien im Netz vorgestellt.

Rechtsextremer Raumkampf und politische und soziale Gegenstrategien

Vorurteile und Diskriminierung: Hintergründe und Handlungsmöglichkeiten

Die unbequeme Nachricht vorneweg: Jeder Mensch hat Vorurteile. Aber warum ist das so? Dieser Kurzworkshop erklärt anschaulich die psychologischen Mechanismen hinter Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung. Während die durchaus hilfreichen Funktionen von Stereotypen und Vorurteilen erklärt werden, setzt sich der Workshop aber auch mit den negativen Konsequenzen für Menschen und die Gesellschaft auseinander: Diskriminierung schadet der Demokratie, verletzt Menschen und ist letztlich in vielen Bereichen illegal. Deshalb werden im Workshop auch intensiv Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Diskriminierung diskutiert.

"How to be an Ally": Vorurteile und Diskriminierung erkennen und überwinden

Von rassistisch motivierten Brandanschlägen bis zum Gender Pay Gap: Regelmäßig zeigen Studien und aktuelle Vorfälle, dass Vorurteile und Diskriminierung fester Bestandteil unserer Gesellschaft sind. Doch warum ist das so? Und was können einzelne Menschen überhaupt dagegen unternehmen? Ziel des Workshops ist die Reflexion von eigenen Vorurteilen, Erfahrungen mit Diskriminierung und Privilegien. Inhaltliche Grundlage ist eine Auseinandersetzung mit den Begriffen „Stereotyp“, „Vorurteil“ und „Diskriminierung“, welche psychologische Konstrukte sind, die jeder Mensch in sich trägt. Um den negativen Auswirkungen dieser jedoch entgegenzuwirken, ist eine Reflexion von Vorurteilen und Diskriminierung als lebenslanger Prozess notwendig. Der Workshop leitet die Teilnehmenden in der Auseinandersetzung mit eigenen Vorurteilen und Diskriminierungserfahrungen an und ermutigt zur produktiven Auseinandersetzung mit eigenen gesellschaftlichen Privilegien."

Antisemitismus im 21. Jahrhundert – Geschichte und Erscheinungsformen

Die Diskussionen über Antisemitismus zeigen, dass es sich um ein weitreichendes gesellschaftliches Problem handelt, welches in den unterschiedlichsten sozialen und politischen Milieus anzutreffen ist. Wie aber begegnet man antisemitischen Aussagen, Beleidigungen und Angriffen in der Schule, im Jugendzentrum, im Sportverein, auf dem Familienfest oder in den sozialen Medien? Welche Formen nimmt der moderne Antisemitismus an und wie kann man diese erkennen? Es herrscht häufig eine große Unsicherheit, auch dann, wenn die Motivation hoch ist, diesem facettenreichen Problem kritisch zu begegnen. Der Workshop vermittelt Grundlagen, um die verschiedenen Formen des Antisemitismus einordnen zu können, und Handlungskompetenzen für eine aktive Präventionsarbeit gegen alle Formen dieses gesellschaftlich weitverbreiteten Ressentiments. Der Workshop wird in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner Bagrut e.V. angeboten und durchgeführt.

Antisemitismus beim Fußball – Prävention im Kontext fußballbezogener Subkulturen mit Radikalisierungstendenzen

Rechtsextremismus in unserer pädagogischen Einrichtung, wie gehen wir damit um?

Für Jugendliche

Rechtsextreme Propaganda – die extreme Rechte in den sozialen Medien

Die rechtsextreme Szene hat in den letzten Jahren zunehmend ihre Angebote in den sozialen Medien professionalisiert. Die Propaganda knüpft dabei an den ästhetischen Seh- und Hörgewohnheiten von Jugendlichen an und behandelt diejenigen Themen, die für diese interessant sind. In dem Workshop für Jugendliche sollen anhand von Beispielen rechtsextremer Propaganda auf Youtube, Instagram oder Facebook deren Gefahren dargestellt werden. Die Jugendlichen sollen lernen zwischen Fake News und seriösen Internet-Quellen zu unterscheiden und somit grundlegende Fähigkeiten ihrer Medienkompetenz erweitern, um sich präventiv vor rechtsextremer Propaganda schützen zu können.

Was ist Antisemitismus?

Die Diskussionen über Antisemitismus zeigen, dass es sich um ein weitreichendes gesellschaftliches Problem handelt, welches in den unterschiedlichsten sozialen und politischen Milieus anzutreffen ist. Wie aber begegnet man antisemitischen Aussagen, Beleidigungen und Angriffen in der Schule, im Jugendzentrum, im Sportverein, auf dem Familienfest oder in den sozialen Medien? Welche Formen nimmt der moderne Antisemitismus an und wie kann man diese erkennen? Es herrscht häufig eine große Unsicherheit, auch dann, wenn die Motivation hoch ist, diesem facettenreichen Problem kritisch zu begegnen. Der Workshop vermittelt einen Überblick über die Geschichte der Judenfeindschaft und verdeutlicht, dass Antisemitismus ein globales/gesellschaftsübergreifendes Phänomen ist. Zudem werden Grundlagen erarbeitet, um die verschiedenen Formen des Antisemitismus einordnen zu können. Der Workshop wird in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner Bagrut e.V. angeboten und durchgeführt.

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